Tipps für Nebenerwerbsgründer/-innen

Tipps für Nebenerwerbsgründer/-innen

Tipps für Nebenerwerbsgründer/-innen

 

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Wenn Sie eine Nebenerwerbsgründung planen, sollten Sie gezielt nach einer Geschäftsidee für ein Unternehmen suchen, das möglichst geringe laufende Kosten (z.B. Miete) und Investitionen (z.B. Büroausstattung) erfordert. Halten Sie die Kosten so niedrig wie möglich. Prüfen Sie, ob Sie mit dieser Geschäftsidee Ihr Unternehmen auch tatsächlich stundenweise betreiben können. Bei einem Einzelhandelsgeschäft ist dies z.B. nicht realistisch. Überlegen Sie, welche Geschäftsideen auch Entwicklungsmöglichkeiten zulassen. Wenn Sie noch angestellt sind regelt u. a. Ihr Arbeitsvertrag, ob und in welchem Umfang Sie neben Ihrer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung auch selbstständig tätig sein dürfen. In manchen Fällen muss Ihr/-e Arbeitgeber/-in zustimmen. Lassen Sie sich auf jeden Fall arbeitsrechtlich beraten. Achten Sie auf alle Fälle darauf, dass Ihre Geschäftsidee nicht in Konkurrenz zu Ihrem Arbeitsvertrag steht.

Wenn Sie arbeitslos sind kann Ihnen Arbeitslosengeld nur gewährt werden, wenn der zeitliche Umfang Ihrer Nebentätigkeit 15 Stunden wöchentlich nicht erreicht. Sollte Ihre Arbeitszeit 15 Stunden oder mehr betragen, gelten Sie nicht mehr als arbeitslos und erhalten kein Arbeitslosengeld mehr von der Agentur für Arbeit. Erreichen Sie also die 15-Stunden-Grenze, sollten Sie sich über die Gründungsförderung der Bundesagentur für Arbeit informieren.

Quelle: GründerZeiten Nr. 44 –  Thema: Zarte Pflänzchen – Kleingründungen (Mai 2011)

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