Kickstarter-Projekt: USB-Geräte per Mini-Kraftwerk aufladen

Kickstarter-Projekt: USB-Geräte per Mini-Kraftwerk aufladen

Kickstarter-Projekt: USB-Geräte per Mini-Kraftwerk aufladen

Quelle:  appgefahren.de von Fabian am 06. Jan ’15 um 20:12 Uhr

500.000 US-Dollar werden gesucht, über 135.000 US-Dollar von rund 1.300 Nutzern sind bereits gefunden – und einer davon bin ich. Die Rede ist vom Kickstarter-Projekt Kraftwerk, das aktuell auf der Suche nach Unterstützern ist und im Dezember 2015 ein Mini-Kraftwerk zum Mitnehmen ausliefern will. Es handelt sich um ein Gerät, das mit Flüssiggas gefüllt wird und unterwegs iPhones, iPads und andere USB-Geräte mit Strom versorgen soll.

Kraftwerk auf Kickstarter (zur Webseite)
Die Idee stammt von der deutschen Firma eZelleron aus Dresden. Warum ich die Idee so toll finde, dass sich sie mit gut 80 Euro für ein eigenes Kraftwerk unterstütze? Ich werde sicherlich nicht tagelang in der Wildnis ohne Stromanschluss unterwegs sein, aber ich mag ausgefallene, innovative Gadgets. Auf das Kraftwerk bin ich daher besonders gespannt.

Das rund 10 x 7,5 x 3 Zentimeter großer und später in drei verschiedenen Farben erhältliche Kraftwerk wird laut Herstellerangaben mit herkömmlichen Flüssiggas gefüllt, das man in jedem Supermarkt (Feuerzeuggas) oder sogar an der Tankstelle erhält. Mit einer Ladung von 40 Gramm kann das Kraftwerk soviel Energie produzieren, dass es ein iPhone elf Mal aufladen kann.

Kraftwerk: Apple hat bereits Interesse gezeigt

Auch die weiteren Eigenschaften des Kickstarter-Projekts lesen sich sehr vielversprechend: Man kann das Kraftwerk innerhalb von nur drei Sekunden komplett aufladen und darf es sogar im Flugzeug betreiben. Die Leistungsabgabe erfolgt mit 5 Volt und 2 Watt, das reicht für jedes herkömmliche USB-Gerät. Kurzzeitig kann das Kraftwerk sogar 10 Watt Leistung liefern.

Wenn man das Kraftwerk selbst ausprobieren möchte, muss man die Hersteller innerhalb der nächsten zwei Monate mit mindestens 99 US-Dollar unterstützen, das sind umgerechnet rund 83 Euro, der Versand ist kostenlos. Das spätere Verkaufspreis soll bei umgerechnet 125 Euro liegen.

Die Idee findet übrigens nicht nur ich, sondern auch große Firmen sehr interessant. “Apple zeigt großes Interesse an unserem Kraftwerk. Das Gerät könnte als Zubehör in ihr Sortiment aufgenommen werden”, berichtet Firmen-Chef Sascha Kühn gegenüber der Bild. Doch das soll noch nicht alles sein: “Wir haben viele Anfragen von großen Firmen, auch aus der Automobilbranche. Der erste Prototyp, der auch ein Auto antreiben könnte, ist für 2022 geplant.”

 

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