Antragsrunde für BIWAQ

Antragsrunde für BIWAQ

Antragsrunde für BIWAQ gestartet

Die 1. Antragsrunde für BIWAQ endet am 12. Dezember.

Das ESF-Bundesprogramm ‘Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier’ (BIWAQ) hat das Ziel Arbeitslose über 26 Jahre nachhaltig in Beschäftigung zu integrieren, die lokale Wirtschaft zu stärken und mit integrierter, sozialer Stadtentwicklung einen zusätzlichen Mehrwert vor Ort zu schaffen.

Das Programm ergänzt als stadt- und ortsteilbezogenes Arbeitsprogramm die Investitionen im Rahmen des Städtebauförderprogramms ‘Soziale Stadt’.

Zuständig für BIWAQ ist das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB). Antragsteller sind Kommunen, in deren Wirkungskreis Programmgebiete der ‘Sozialen Stadt’ liegen.

Projektvorschläge für die Förderphase 2015-2018 können in einem zweistufigen Antragsverfahren eingereicht werden. In der ersten Stufe muss die Interessensbekundung bis zum 12. Dezember 2014 eingereicht werden. Die Projekte müssen vor Ort in Kooperation mit Partnern umgesetzt werden.

Am 03.11.2014 startete der Aufruf für die neue Förderrunde (2015-2018) des bewährten ESF-Bundesprogrammes „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier“ (BIWAQ) des BMUB. Mit BIWAQ können Kommunen Projekte mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) umsetzen. Gefördert werden arbeitsmarktpolitische Projekte, die

  • die nachhaltige Integration von arbeitslosen/langzeitarbeitslosen Frauen und Männern über 26 Jahre in Beschäftigung fördern,
  • zu einer Stärkung der lokalen Ökonomie beitragen,
  • über die Verknüpfung mit weiteren Handlungsfeldern der integrierten Stadtentwicklung einen zusätzlichen Quartiersmehrwert bewirken und die innerstädtische Kohäsion verbessern.

So können beispielsweise die Akquise von Praktikum- und Arbeitsplatzangeboten, Qualifizierungsmaßnahmen für langzeitarbeitslose Frauen und Männer im Rahmen der Anlage eines Nachbarschaftsgartens im Quartier oder der Aufbau bzw. die Stabilisierung von Unternehmensnetzwerken gefördert werden. Durch den offenen Förderansatz bei BIWAQ entscheiden die Kommunen als Antragssteller selbst, welche Maßnahmen in den betroffenen Quartieren zur Integration in Arbeit und/oder zur Stärkung der lokalen Ökonomie in Ergänzung zu vorhanden Angeboten passgenau, bedarfsgerecht sind und sich an den Zielen der integrierten Stadtentwicklung vor Ort orientieren.

Voraussetzung für die Förderung ist, dass die Projekte in den Gebieten des Städtebauförderungsprogramms „Sozialen Stadt“ stattfinden, also in städtebaulich, wirtschaftlich und sozial benachteiligten Stadt- und Ortsteilen. So werden die städtebaulichen Investitionen des Programmes „Soziale Stadt“ mit arbeitsmarktpolitischen Instrumenten verzahnt. Das trägt zur Stabilisierung und ganzheitlichen Aufwertung der Quartiere bei.

Die Auswahl der Projekte erfolgt über ein zweistufiges Wettbewerbsverfahren. Ab sofort können Kommunen in einer ersten Stufe Projektvorschläge online über ein Interessenbekundungsformular einreichen. Die Frist zur Einreichung der Interessenbekundung endet am 12.12.2014 (23:59 Uhr).

Die Projektvorschläge werden von unabhängigen Fachgutachterinnen und -gutachtern bewertet. Für ausgewählte Vorschläge können Kommunen in einer zweiten Stufe Projektanträge beim Bundesverwaltungsamt (BVA) stellen.

Die „Förderrichtlinie BIWAQ“, einen „Leitfaden zur Bearbeitung einer Interessenbekundung“ und weitere Dokumente zum Verfahren finden Sie in der rechten Spalte. Häufig gestellte Fragen zum Verfahren werden regelmäßig unter “Fragen und Antworten” eingestellt.

Weitere Informationen zum Programm finden Sie auch auf den Internetseiten des ESF des Bundes.

Das Programm wird aus Mitteln des ESF und des Bundes gefördert.

ESF

 

%d Bloggern gefällt das:
Erfahrungen & Bewertungen zu GBFSE mbH