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Für heute geben wir auf…

Für heute geben wir auf…

Kennt Ihr das auch?

Man kommt Morgens absolut motiviert und mit einem klaren Plan ins Büro. Der Tag beginnt auch vielversprechend und ich denke mir: “Heute schaffe ich richtig was weg vom Schreibtisch”.

Jetzt ist der Tag mehr als rum und Bilder sagen leider mehr als tausend Worte

Für heute geben wir auf...

Neue Richtlinie zur Förderung der Markterschließung im Ausland von KMU

Neue Richtlinie zur Förderung der Markterschließung im Ausland von KMU

Neue Richtlinie zur Förderung der Markterschließung im Ausland von KMU

internationale märkte

Markterschließung im Ausland und der Teilnahme an Messen im In- und Ausland (M2)

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Potsdam informiert, dass brandenburgische Unternehmen ab sofort Landeszuschüsse zur Markterschließung im Ausland und zur Teilnahme an Messen im In- und Ausland beantragen können. Die Förderung ist für kleine und mittelständische Firmen (KMU) des produzierenden Gewerbes und produktionsnahe Dienstleister gedacht, um ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.

Mit der am Jahresende 2014 ausgelaufenen Förderrichtlinie waren Messe- und Außenwirtschaftsaktivitäten des Brandenburger Mittelstandes mangels einer neuen Richtlinie nicht mehr förderfähig. Auslandsmarkterschließung ist für den Mittelstand wichtig, aber auch teuer. Mit der am 13. Mai 2015 veröffentlichten und in Kraft getretenen Richtlinie “Markterschließung im Ausland und Messen” können kleine und mittlere Unternehmen jetzt wieder Mittel beantragen.

Gefördert werden Beratungsleistungen zur Marktanpassung und Markterschließung, die Einstellung eines Markterschließungsassistenten und Marktzugangsprojekte. Unterstützt wird auch die Einzel- oder Gemeinschaftsteilnahme an internationalen Messen und Ausstellungen im In- und Ausland mit fachspezifischen Ausrichtungen. Brandenburger Messen, die im gemeinsamen Messeplan der Länder Berlin und Brandenburg aufgeführt sind, können ebenfalls bezuschusst werden.

Die Anträge müssen bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) gestellt werden. Grundlage ist die neue Richtlinie zur Förderung der Internationalisierung von KMU durch Markterschließung im Ausland und der Teilnahme an Messen im In- und Ausland, die am 13. Mai 2015 in Kraft trat.

Quelle: www.ihk-potsdam.de

Quelle: Gründungsnetz Brandenburg

Gründungszuschuss aus ALG I weiter deutlich geschrumpft

Gründungszuschuss aus ALG I weiter deutlich geschrumpft

Gründungszuschuss aus ALG I weiter deutlich geschrumpft

Gründungszuschuss Ermessensleistung

Evaluierung des IAB

Die Umwandlung des Gründungszuschusses in eine Ermessensleistung hat ab dem Jahr 2012 zu einem drastischen Rückgang dieser Förderungen geführt. Das geht aus dem Evaluationsbericht der Bundesregierung über die Umsetzung der Neuregelungen zum Gründungszuschuss hervor, der nun als Unterrichtung (18/4662) vorliegt. Die Evaluierung, die vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg durchgeführt wurde, kommt zu folgenden Ergebnissen: Die Zahl der Förderungen sank zwischen 2011 und 2012 um 85 Prozent auf 20.300. Seit dem Jahr 2013 steigen die Förderzahlen wieder leicht und lagen 2014 bei 31.500. Dementsprechend sind auch die Ausgaben für den Gründungszuschuss gesunken, von 1,86 Milliarden Euro im Jahr 2010 auf 315 Millionen Euro im Jahr 2014.

Die Strukturmerkmale der geförderten Personen haben sich geändert: So wurden nach der Reform mehr Ältere, mehr Frauen und mehr Gründungen in den neuen Bundesländern gefördert. Auch höher Qualifizierte sind häufiger unter den Geförderten. Bei weiter guter Wirtschaftslage könne der Gründungszuschuss langfristig dazu beitragen, dass es für Frauen durch eine selbständige Tätigkeit mehr Möglichkeiten gebe, Beruf und Familie zu vereinbaren und sie sozial besser abzusichern, schreibt das IAB.

Quelle: www.bundestag.de

Quelle: Gründungsnetz Brandenburg

Sind auch Sie von einer Ablehnung des Gründungszuschussses betroffen? Wir unterstützen Sie bei der Entwicklung eines Plan B!

PlanB

Frauen gründen immer noch seltener als Männer

Frauen gründen immer noch seltener als Männer

Frauen gründen immer noch seltener als Männer

Gründungsneigung von Frauen

Eine aktuelle Untersuchung des IAB sagt: “Frauen machen sich noch immer seltener selbstständig als Männer”

Unternehmensgründungen sind nach wie vor eine männliche Domäne. 2014 lag die Quote der 18- bis 64-jährigen Männer, die in den letzten dreieinhalb Jahren gegründet haben oder aktuell planen, ein Unternehmen zu gründen, in Deutschland bei 6,5 Prozent. Die Gründungsquote der Frauen betrug lediglich vier Prozent. Dies zeigen neue Ergebnisse aus dem “Global Entrepreneurship Monitor”, die das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) veröffentlichte.

Auch die Motive für Selbstständigkeit bei Männern und Frauen unterscheiden sich. Ergebnisse des Monitors aus den Jahren 2009 bis 2014 zeigen, dass sich 60 Prozent der Männer, aber nur 50 Prozent der Frauen selbstständig machen, weil sie eine Gelegenheit nutzen möchten und damit Ziele wie Unabhängigkeit, Selbstverwirklichung und ein hohes Einkommen verfolgen. Frauen machen sich dagegen häufiger selbstständig als Männer, weil sie keine geeignete Stelle in abhängiger Beschäftigung finden. Ostdeutsche Gründerinnen nennen diese Aspekt dabei mit 43 Prozent öfter als Gründerinnen in Westdeutschland mit 23 Prozent.

“Für die Entscheidung zur Selbstständigkeit sind Rollenvorbilder sehr wichtig”, erläutern die Arbeitsmarktexperten. So erhöhen beispielsweise unternehmerisch tätige Eltern die Wahrscheinlichkeit, selbst ein Unternehmen zu gründen. Die durchschnittliche Gründungsquote von Personen mit Eltern, die selbstständig sind oder waren, lag im Zeitraum 2009 bis 2014 bei 7,1 Prozent gegenüber 3,5 Prozent bei Personen mit abhängig beschäftigten Eltern. Trotz der Vorbildrolle der selbstständig tätigen Eltern war die durchschnittliche Gründungsquote bei Töchtern niedriger als bei Söhnen: bei Frauen betrug sie 5,6 Prozent, bei Männern 8,6 Prozent. 

Auch Vorbilder im Bekanntenkreis erhöhen die Wahrscheinlichkeit, ein Unternehmen zu gründen. 55 Prozent der Gründerinnen und 66 Prozent der Gründer kennen Personen, die sich in jüngster Vergangenheit selbstständig gemacht haben. Die geringere Verbreitung von unternehmerischen Vorbildern bei Frauen könnte bei der Vermittlung von gründungsrelevantem Wissen eine Rolle spielen, so die Autoren. 32 Prozent der Frauen im Vergleich zu 47 Prozent der Männer sind der Meinung, dass sie über die Kenntnisse verfügen, die sie für eine Gründung als nötig erachten.

Die Analyse der Gründungsaktivitäten zeigt auch, dass ostdeutsche Frauen seltener als westdeutsche Frauen unternehmerisch aktiv sind. Dies lasse sich vor allem durch strukturelle Unterschiede erklären. So sind Frauen und Männer, die in einem städtischen Umfeld leben, häufiger selbstständig tätig als Personen, die in ländlichen Gebieten leben. Gründe hierfür seien vor allem die bessere städtische Infrastruktur und die Alters- und Qualifikationsstruktur in städtischen Gebieten. Mit 68 Prozent gibt es diese ländlichen Regionen in Ostdeutschland häufiger als in Westdeutschland, wo nur 30 Prozent der Regionen als ländlich gelten.

Die Studie basiert auf Ergebnissen des Global Entrepreneurship Monitor (GEM) und ist im Internet abrufbar unter doku.iab.de

Quelle: www.iab.de

Quelle: Gründungsnetz Brandenburg