Archives 2015

Meistergründungsprämie Brandenburg

Meistergründungsprämie Brandenburg

Meistergründungsprämie Brandenburg

Ab sofort unterstützt die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg (MWE) Existenzgründerinnen und Existenzgründer mit einer bestandenen deutschen Meisterprüfung oder einer vollen Gleichwertigkeitsfeststellung der im Ausland erworbenen Berufsqualifikation mit der deutschen Meisterprüfung mit einem Zuschuss für die erstmalige Gründung oder Übernahme einer selbstständigen Existenz im Haupterwerb in einem Handwerk im Rahmen der Meistergründungsprämie Brandenburg.

Das Ziel des Programms ist es:

  • die Schaffung eines Anreizes für Existenzgründungen oder Unternehmensnachfolgen
  • die Absicherung und Steigerung des Bestandes von Handwerksunternehmen im Land Brandenburg
  • die Schaffung zusätzlicher Arbeits- und Ausbildungsplätze

Die Richtlinie des Ministeriums Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg für die Förderung von Existenzgründungen oder Unternehmensnachfolgen im Handwerk im Land Brandenburg Meistergründungsprämie Brandenburg ist zum 28. Oktober 2015 in Kraft getreten und gilt bis zum 31.12.2020. Anträge auf Förderung einschließlich der erforderlichen Anlagen können über das Internetportal der ILB www.ilb.de bezogen werden.

Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind natürliche Personen, juristische Personen des privaten Rechts oder eine Personengesellschaft, die eine selbstständige Tätigkeit im Land Brandenburg aufnehmen.

Was wird gefördert?

Basisförderung:

  • Erstmalige Gründung einer Existenz in einem Handwerk nach Anlage A, B1 und B2 zu dem Gesetz zur Ordnung des Handwerks (Handwerksordnung-HwO)
  • Übernahme eines Unternehmens im Handwerk
  • Tätige Beteiligung (mindestens 30 Prozent Kapitalbeteiligung an einem Unternehmen im Handwerk)
  • Arbeits- oder Ausbildungsplatzförderung
  • Schaffung zusätzlicher Arbeits-/Ausbildungsplätze

Wie wird gefördert?

Die ILB fördert Maßnahmen mit einem projektgebundenen Zuschuss in Form einer Festbetragsfinanzierung.

Diese unterteilt sich in zwei Stufen: Basisförderung (erste Stufe) und Arbeits- und Ausbildungsplatzförderung (zweite Stufe):

  • die Höhe der einmaligen Basisförderung beträgt bis zu 8.700,00 Euro
  • die Höhe der einmaligen Arbeits- oder Ausbildungsplatzförderung beträgt bis zu 3.300,00 Euro

Als Experte im Bereich der Existenzgründungsberatung unterstützt Dich die GBFSE mbH nicht nur bei der Erstellung Deines individuellen Unternehmenskonzeptes, sowie bei der Finanzplanung und Finanzierung, sondern hilft Dir auch bei der Antragsstellung und Abrechnung Deiner Meistergründungsprämie Brandenburg, Am besten Du vereinbaren gleich ein unverbindliches und kostenfreies Erstberatungsgespräch mit uns.  Hier findest Du weitere Informationen zur Meistergründungsprämie Brandenburg.

Flogt dem Lokruf #ONETEAMONEFAMILY

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Folgt auch an diesem Wochenende dem Lokruf und verpasst kein Spiel des SSV Lok Bernau in der Saison 2015/2016

Gemeinsam mit dem SSV Lok Bernau haben wir Euch eine kleine Gedächtnisstütze gebastelt, die Ihr beim am morgigen Heimspiel gegen ALBA erhaltet.

Wir freuen uns auf Euch…

spielplan2015_2016_termine


Die Lok Bernau steht an diesem Wochenende vor einem spannendem Derby gegen den ALBA-Nachwuchs.

Am morgigen Spieltag der 1. Regionalliga Nord muss der SSV Lok Bernau zu Hause gegen die Nachwuchsmannschaft von ALBA Berlin ran. Derbys gegen die Berliner zählen immer zu den spannendsten Spielen der Saison.

Das Heimspiel beginnt am Samstag um 19.00 Uhr in der Erich-Wünsch-Halle.

Nach zwei Siegen zum Saisonstart, darunter der Auswärtssieg gegen das Topteam aus Cuxhaven am vergangenen Wochenende, gehen die Bernauer als Spitzenreiter in das Berlin-Brandenburg-Derby gegen ALBA Berlin. Trotz der guten Leistungen geht Lok-Headcoach nicht von einem Selbstläufer aus. „Die Spitzenteams liegen ganz eng bei einander. Deshalb müssen wir in jedem Spiel konzentriert agieren und möglichst wenig Fehler machen. Das gilt auch für unser Spiel am Samstag gegen ALBA.“ Das junge Team von Trainer Konstantin Lwowsky ist mit einer knappen Pleite gegen die Hannover Korbjäger in die Saison gestartet, konnte aber letzte Woche mit einem 104:70 Auswärtssieg beim BBC Magdeburg ihr Potential andeuten. Besonders in der Offensive zeigte der Hauptstadtnachwuchs, warum sie zum erweiterten Kreis der Ligafavoriten zählen. Und das obwohl die Mannschaft im Sommer einige Leistungsträger verloren hat. Ismet Akpinar (Profikader ALBA Berlin), Marley Jean-Louis (Münster, Regionalliga), Konstantin Kovalev (Giessen, BBL), Marko Bacak (Oldenburg, ProB), Tim Decker (Stahnsdorf, ProB)
und Moritz Wagner (College, USA) gehörten letztes Jahr zu den festen Stützen. In den ersten beiden Spielen hat sich aber gezeigt, dass der große Mannschaftskader neue Leistungsträger hervorbringen kann. Gegen Magdeburg punkteten Robert Glöckner (26 Punkte), Benedikt Turudic (17), Ferdinand Zylka (16) und auch Tim Schneider (12) zweistellig. Aufbauspieler Jannes Hundt verteilte sechs Assists. Entsprechend vorgewarnt wird die Bernauer Defensive am Samstag gegen das jüngste Team der Liga gefordert sein. „Wir gehen natürlich als Favorit in das Spiel. Aber auch dieser Rolle müssen wir gerecht werden. Der größte Fehler wäre es, wenn wir die jungen Spieler unterschätzen“, gibt René Schilling seiner Mannschaft die Marschroute vor.

Auf Bernauer Seite können sich die Fans auf den ersten Auftritt von Sebastian Fülle freuen, der selbst sechs Jahre lang im ALBA-Kader stand und auf einige ehemalige Spieler und Trainer treffen wird. Auch Alexander Rosenthal wird am Samstag für die Lok wieder am Start sein. Zudem gibt es weiteres Wiedersehen mit dem langjährigen Mannschaftskapitän Sebastian Trzcionka, der bei ALBA die Regionalliga- und NBBL-Mannschaft als Assistenztrainer betreut.

Das Heimspiel der Bernauer Korbjäger beginnt am Samstag um 19.00 Uhr in der Erich-Wünsch-Halle (Heinersdorfer Straße). Der Einlass öffnet ab 18.00 Uhr.

Spielplan2015_2016

Gründungsfinanzierung mit der GBFSE mbH

Gründungsfinanzierung mit der GBFSE mbH Benötigst auch Du Hilfe bei der Finanzierung Deiner Geschäftskonzeptes? Dann bist Du bei uns genau an der richtigen Adresse. Vereinbare gleich jetzt ein kostenloses Beratungsgespräch mit uns!

Business Model Canvas der GBFSE mbH

Business Model Canvas der GBFSE mbH

Business Model Canvas der GBFSE mbH

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Das Business Model Canvas hilft dabei, sich einen Überblick über die wichtigsten Schlüsselfaktoren eines erfolgreichen Geschäftsmodells zu verschaffen.

Vor allem bei komplexeren innovativen Geschäftsideen ist nicht immer klar, womit genau die Umsätze erwirtschaftet werden können. Die Methode des Business Model Canvas ist eine gute Ergänzung zu einem Businessplan.

Das Besondere am Canvas Model ist die Methode! Entwickelt hat diese der Schweizer Unternehmer, Dozent und Autor Alexander Osterwalder. Mittlerweile gilt das Canvas Model weltweit als Mittel der Wahl, um Geschäftsmodelle zu strukturieren und veraltete Businesskonzepte zu überprüfen.

Für ein Business Model Canvas (= Leinwand) benötigt man einen leeres Blatt Papier oder unsere Vorlage auf www.gbfse.de.  Auf dem Blatt werden 9 Felder gezeichnet, die jeweils mit den Schlüsselfaktoren für das  Geschäftsmodell bezeichnet werden.

Zu jedem Schlüsselfaktor werden Ideen in Stichworten in den jeweiligen Feldern notiert. Durch das visuell unterstützte Vorgehen, lassen sich viele Ideen die man im Kopf hat, zu einem Geschäftsmodell zusammenzufügen und zueinander in Beziehung setzen. Somit ist es möglich ein marktfähiges Modell zu entwickeln. Am besten funktioniert das Ganze, wenn die Erarbeitung des Canvas Model in einer fachspezifisch übergreifenden Gruppe (interdisziplinären Gruppe) erarbeitet wird..

Die 9 Bestandteile des Business Model Canvas

Ein Business Model Canvas enthält 9 Felder mit Schlüsselfaktoren. Sie müssen nach und nach mit Inhalt gefüllt und in eine sinnvolle Beziehung zueinander gebracht werden. Dies sind:

  1. Schlüssel-Partner: Je nach Geschäftsmodell bietet es sich an, eine strategische Partnerschaft einzugehen, um die Effektivität des Unternehmens zu steigern und Risiken auf mehrere Schultern zu verteilen. Frage: Wer kommt als Partner in Frage?
  2. Schlüssel-Aktivitäten: Um ein Produkt herzustellen oder eine Leistung zu erbringen, sind bestimmte Tätigkeiten notwendig. Frage: Welches sind die wichtigsten Tätigkeiten, um dieses Geschäftsmodell in die Tat umzusetzen?
  3. Nutzen-Versprechen: Jedes Produkt und jede Leistung hat eine Aufgabe: ein Problem des Kunden zu lösen oder ein Bedürfnis zu befriedigen. Jedes Produkt und jede Leistung muss dieses Nutzenversprechen enthalten: neuer, besser, stylischer, günstiger oder einfach nutzerfreundlicher als vergleichbare Angebote zu sein. Frage: Welchen Nutzen haben die Kunden, wenn sie das Produkt oder die Dienstleistung kaufen?
  4. Kunden-Beziehungen: Kunden können persönlich bedient werden. Sie können auch von Sprachautomaten oder Internet-Software von einer Frage zu einer möglichen Antwort geführt werden. Wie man die Kundenbeziehung gestaltet, ist ein wichtiger Bestandteil des jeweiligen Geschäftsmodells. Frage: Wie können die in Frage kommenden Kunden gewonnen und gebunden werden.
  5. Kunden-Arten: Jedes Start-up will ein Produkt oder eine Dienstleistung verkaufen. Als Kunden kommen je nachdem verschiedene Kunden-Arten in Frage: die Masse, einen Nische, diverse Kunden-Segmente. Frage: Welches ist die Kunden-Zielgruppe?
  6. Schlüssel-Ressourcen: Eine Produktion zu bewerkstelligen und eine Dienstleistung zu erbringen, ist nur mit bestimmten Ressourcen möglich: Betriebsstätte, Personal, Startkapital usw. Frage: Welche Ressourcen sind unverzichtbar?
  7. Vertriebs- und Kommunikations-Kanäle: Kunden kaufen nur, was sie kennen. Und das, was für sie erreichbar und verfügbar ist. Fragen: Wie erfahren Kunden von dem Angebot? Wie bekommen sie es?
  8. Kosten: Jede Produktion und jede Dienstleistung ist mit Kosten verbunden. Sie fallen vor allem für die Aktivitäten, die Ressourcen und für Partner an. Frage: Welches sind die wichtigsten Ausgaben, ohne die das Geschäftsmodell nicht funktionieren würde?
  9. Einnahmequellen: Es gibt oft mehrere Wege, mit demselben Angebot Geld zu verdienen. Einmalzahlungen bringen schnell Geld in die Kasse. Abonnenten versprechen dagegen kontinuierliche Einkünfte über längere Zeit. Frage: Woher kommt in diesem Geschäftsmodell das Geld?

unter folgendem Link findet Ihr ein Muster mit notwendigen Inhalten von www.existenzgründer.de

Quelle: Existenzgründerportal des BMWi

Schnell und unbürokratisch – Förderkredite der GRENKE BANK für Existenzgründer mit der GBFSE

Schnell und unbürokratisch – Förderkredite der GRENKE BANK für Existenzgründer mit der GBFSE

Schnell und unbürokratisch – Förderkredite der GRENKE BANK AG für Existenzgründer

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Ab sofort sind wir offiziell gelisteter Partner der GRENKE BANK und mächtig stolz darauf. Denn von nun an können wir GründerInnen und JungunternehmerInnen auch bei der Finanzierung Ihres Vorhabens unterstützen. Oftmals ist ein Kredit für viele Gründer der erste Schritt auf dem Weg in die Selbstständigkeit und stellt dabei auch meist das erste Hindernis dar. Mit unserer Unterstützung und den Finanzierungen der GRENKE BANK meistern wir diese Hürde und das schnell und unbürokratisch.

Bereits seit 2009 hat sich die GRENKE BANK auf die Finanzierung von kleinen und mittelständischen Unternehmen spezialisiert und seine Fördermöglichkeiten stetig ausgebaut. Die GRENKE BANK stellt Gründern nicht nur Förderkredite zur Verfügung sondern auch qualifizierte Beratungsunternehmen zur Seite und eines davon sind jetzt wir.

Nach einem ausführlichen Beratungsgespräch erarbeiten wir alle erforderlichen Unterlagen für eine erfolgreiche Kreditanfrage. Dazu gehört neben einem aussagekräftigen Unternehmenskonzept auch der Kreditantrag selbst. Die Abwicklung der Kreditanfragen verläuft dann schnell und unkompliziert, denn innerhalb von nur 24 Stunden werden Anfragen beurteilt und verbindlich entschieden.

Gemeinsam mit der GRENKE BANK bieten wir somit umfangreiche Unterstützung und das von Anfang an. Fragen klären wir wie gewohnt schnell und unbürokratisch – eben auf Augenhöhe.

In einem unverbindlichen Gespräch informieren wir über die Förderprogramme der GRENKE BANK. Nehmen Sie dazu einfach Kontakt mit uns auf!

Für heute geben wir auf…

Für heute geben wir auf…

Kennt Ihr das auch?

Man kommt Morgens absolut motiviert und mit einem klaren Plan ins Büro. Der Tag beginnt auch vielversprechend und ich denke mir: “Heute schaffe ich richtig was weg vom Schreibtisch”.

Jetzt ist der Tag mehr als rum und Bilder sagen leider mehr als tausend Worte

Für heute geben wir auf...

Neue Richtlinie zur Förderung der Markterschließung im Ausland von KMU

Neue Richtlinie zur Förderung der Markterschließung im Ausland von KMU

Neue Richtlinie zur Förderung der Markterschließung im Ausland von KMU

internationale märkte

Markterschließung im Ausland und der Teilnahme an Messen im In- und Ausland (M2)

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Potsdam informiert, dass brandenburgische Unternehmen ab sofort Landeszuschüsse zur Markterschließung im Ausland und zur Teilnahme an Messen im In- und Ausland beantragen können. Die Förderung ist für kleine und mittelständische Firmen (KMU) des produzierenden Gewerbes und produktionsnahe Dienstleister gedacht, um ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.

Mit der am Jahresende 2014 ausgelaufenen Förderrichtlinie waren Messe- und Außenwirtschaftsaktivitäten des Brandenburger Mittelstandes mangels einer neuen Richtlinie nicht mehr förderfähig. Auslandsmarkterschließung ist für den Mittelstand wichtig, aber auch teuer. Mit der am 13. Mai 2015 veröffentlichten und in Kraft getretenen Richtlinie “Markterschließung im Ausland und Messen” können kleine und mittlere Unternehmen jetzt wieder Mittel beantragen.

Gefördert werden Beratungsleistungen zur Marktanpassung und Markterschließung, die Einstellung eines Markterschließungsassistenten und Marktzugangsprojekte. Unterstützt wird auch die Einzel- oder Gemeinschaftsteilnahme an internationalen Messen und Ausstellungen im In- und Ausland mit fachspezifischen Ausrichtungen. Brandenburger Messen, die im gemeinsamen Messeplan der Länder Berlin und Brandenburg aufgeführt sind, können ebenfalls bezuschusst werden.

Die Anträge müssen bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) gestellt werden. Grundlage ist die neue Richtlinie zur Förderung der Internationalisierung von KMU durch Markterschließung im Ausland und der Teilnahme an Messen im In- und Ausland, die am 13. Mai 2015 in Kraft trat.

Quelle: www.ihk-potsdam.de

Quelle: Gründungsnetz Brandenburg

Gründungszuschuss aus ALG I weiter deutlich geschrumpft

Gründungszuschuss aus ALG I weiter deutlich geschrumpft

Gründungszuschuss aus ALG I weiter deutlich geschrumpft

Gründungszuschuss Ermessensleistung

Evaluierung des IAB

Die Umwandlung des Gründungszuschusses in eine Ermessensleistung hat ab dem Jahr 2012 zu einem drastischen Rückgang dieser Förderungen geführt. Das geht aus dem Evaluationsbericht der Bundesregierung über die Umsetzung der Neuregelungen zum Gründungszuschuss hervor, der nun als Unterrichtung (18/4662) vorliegt. Die Evaluierung, die vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg durchgeführt wurde, kommt zu folgenden Ergebnissen: Die Zahl der Förderungen sank zwischen 2011 und 2012 um 85 Prozent auf 20.300. Seit dem Jahr 2013 steigen die Förderzahlen wieder leicht und lagen 2014 bei 31.500. Dementsprechend sind auch die Ausgaben für den Gründungszuschuss gesunken, von 1,86 Milliarden Euro im Jahr 2010 auf 315 Millionen Euro im Jahr 2014.

Die Strukturmerkmale der geförderten Personen haben sich geändert: So wurden nach der Reform mehr Ältere, mehr Frauen und mehr Gründungen in den neuen Bundesländern gefördert. Auch höher Qualifizierte sind häufiger unter den Geförderten. Bei weiter guter Wirtschaftslage könne der Gründungszuschuss langfristig dazu beitragen, dass es für Frauen durch eine selbständige Tätigkeit mehr Möglichkeiten gebe, Beruf und Familie zu vereinbaren und sie sozial besser abzusichern, schreibt das IAB.

Quelle: www.bundestag.de

Quelle: Gründungsnetz Brandenburg

Sind auch Sie von einer Ablehnung des Gründungszuschussses betroffen? Wir unterstützen Sie bei der Entwicklung eines Plan B!

PlanB

Frauen gründen immer noch seltener als Männer

Frauen gründen immer noch seltener als Männer

Frauen gründen immer noch seltener als Männer

Gründungsneigung von Frauen

Eine aktuelle Untersuchung des IAB sagt: “Frauen machen sich noch immer seltener selbstständig als Männer”

Unternehmensgründungen sind nach wie vor eine männliche Domäne. 2014 lag die Quote der 18- bis 64-jährigen Männer, die in den letzten dreieinhalb Jahren gegründet haben oder aktuell planen, ein Unternehmen zu gründen, in Deutschland bei 6,5 Prozent. Die Gründungsquote der Frauen betrug lediglich vier Prozent. Dies zeigen neue Ergebnisse aus dem “Global Entrepreneurship Monitor”, die das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) veröffentlichte.

Auch die Motive für Selbstständigkeit bei Männern und Frauen unterscheiden sich. Ergebnisse des Monitors aus den Jahren 2009 bis 2014 zeigen, dass sich 60 Prozent der Männer, aber nur 50 Prozent der Frauen selbstständig machen, weil sie eine Gelegenheit nutzen möchten und damit Ziele wie Unabhängigkeit, Selbstverwirklichung und ein hohes Einkommen verfolgen. Frauen machen sich dagegen häufiger selbstständig als Männer, weil sie keine geeignete Stelle in abhängiger Beschäftigung finden. Ostdeutsche Gründerinnen nennen diese Aspekt dabei mit 43 Prozent öfter als Gründerinnen in Westdeutschland mit 23 Prozent.

“Für die Entscheidung zur Selbstständigkeit sind Rollenvorbilder sehr wichtig”, erläutern die Arbeitsmarktexperten. So erhöhen beispielsweise unternehmerisch tätige Eltern die Wahrscheinlichkeit, selbst ein Unternehmen zu gründen. Die durchschnittliche Gründungsquote von Personen mit Eltern, die selbstständig sind oder waren, lag im Zeitraum 2009 bis 2014 bei 7,1 Prozent gegenüber 3,5 Prozent bei Personen mit abhängig beschäftigten Eltern. Trotz der Vorbildrolle der selbstständig tätigen Eltern war die durchschnittliche Gründungsquote bei Töchtern niedriger als bei Söhnen: bei Frauen betrug sie 5,6 Prozent, bei Männern 8,6 Prozent. 

Auch Vorbilder im Bekanntenkreis erhöhen die Wahrscheinlichkeit, ein Unternehmen zu gründen. 55 Prozent der Gründerinnen und 66 Prozent der Gründer kennen Personen, die sich in jüngster Vergangenheit selbstständig gemacht haben. Die geringere Verbreitung von unternehmerischen Vorbildern bei Frauen könnte bei der Vermittlung von gründungsrelevantem Wissen eine Rolle spielen, so die Autoren. 32 Prozent der Frauen im Vergleich zu 47 Prozent der Männer sind der Meinung, dass sie über die Kenntnisse verfügen, die sie für eine Gründung als nötig erachten.

Die Analyse der Gründungsaktivitäten zeigt auch, dass ostdeutsche Frauen seltener als westdeutsche Frauen unternehmerisch aktiv sind. Dies lasse sich vor allem durch strukturelle Unterschiede erklären. So sind Frauen und Männer, die in einem städtischen Umfeld leben, häufiger selbstständig tätig als Personen, die in ländlichen Gebieten leben. Gründe hierfür seien vor allem die bessere städtische Infrastruktur und die Alters- und Qualifikationsstruktur in städtischen Gebieten. Mit 68 Prozent gibt es diese ländlichen Regionen in Ostdeutschland häufiger als in Westdeutschland, wo nur 30 Prozent der Regionen als ländlich gelten.

Die Studie basiert auf Ergebnissen des Global Entrepreneurship Monitor (GEM) und ist im Internet abrufbar unter doku.iab.de

Quelle: www.iab.de

Quelle: Gründungsnetz Brandenburg